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29.02.2008

Abschlussveranstaltung

Abschlussveranstaltung der Freien Wähler Kreisverband Nürnberger Land und Ortsverband Lauf. 

Zur Abschlussveranstaltung auf Orts- und Kreisebene hatten die Freien Wähler in den Wollner-Saal nach Heuchling eingeladen. Ortsvorsitzender Claus Offenhammer und Kreisvorsitzender Joachim Lang begrüßten  nicht nur die Mitglieder, sondern auch in einem vollen Saal viele interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Landkreis, die sich noch einmal kurz vor der Wahl eine Meinung über die Stadt- und Landkreiskandidaten der Freien Wähler bilden konnten. Dazu begrüßt wurden auch Landrat Helmut Reich, Bezirksrat Klaus Hähnlein, 2.Bürgermeister Manfred Scheld, Landratskandidat Armin Kroder, der Träger der Goldenen Bürgermedaille der Stadt Lauf Eugen Moll und viele Bürgermeister, Mandatsträger und Kandidaten. 

Mit großem Applaus wurden die Hauptredner des Abends der Laufer Bürgermeisterkandidat Manfred Scheld und Landratskandidat Armin Kroder empfangen. Bevor diese noch einmal ihre Ziele und Vorstellungen von den Ämtern erläuterten, wurden die Laufer Stadtratskandidaten und alle Kreistagskandidaten persönlich vorgestellt, die sich seit vielen Jahren in vielen Vereinen und Kommunen ehrenamtlich engagieren.  

Manfred Scheld erläuterte seinen Werdegang, der ihm viel Erfahrung seit 1972 in der Kommunalpolitik als Stadtrat und 2. Bürgermeister einbrachte. Deshalb ist auch sein Wahlkampfmotto: Zukunft braucht Erfahrung. Als Bürgermeister wolle er die positive Entwicklung der Stadt Lauf weiter voranbringen und gemeinsam mit allen Bürgern die Zukunft gestalten. Seine zukünftigen Aufgaben sieht er in einem regen Kontakt zu Handel, Industrie und Gewerbe, um die Arbeitsplätze in Lauf zu erhalten und auszubauen. Dazu gehöre auch ein sinnvoller Umweltschutz im Einvernehmen mit der Landwirtschaft, Straßenerhalt, sowie Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes. Im Bildungs- und Sozialbereich wird er sich um die Ganztagsbetreuung in den Schulen kümmern, für berufstätige Eltern den Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen vorantreiben, sowie der Neubau des Pflegeheimes am Steinbruch. Wichtig sei für ihn auch das Angebot an kultureller Vielfalt zu verbessern, die Erhaltung der Städtischen Werke, die Verbesserung der Verwaltungsstrukturen z.B. durch Einführung einer Bürgersprechstunde beim 1. Bürgermeister und die weitere Unterstützung der vielen Vereine in der Stadt Lauf und ihren Ortsteilen. Diese seine Ziele will er als 1. Bürger unserer Stadt im Einvernehmen mit allen gewählten Mandatsträgern in Zukunft auch in die Tat umsetzen, denn laut Manfred Scheld wird bei den Freien Wählern nur das versprochen, was auch eingehalten wird. 

Der bisherige Landrat Helmut Reich nutzte die Abschlussveranstaltung dazu, die bisherige Landkreisarbeit unter seiner Leitung noch einmal Revue passieren zu lassen. So sei es gelungen, dass der Landkreis Nürnberger Land eng an die Metropolregion Nürnberg angebunden und im Ranking der bayerischen Landkreise immer unter den Top Ten zu finden ist. Er kann, so Reich, ein geordnetes Haus übergeben. Dabei haben ihn die Freien Wähler immer unterstützt und er konnte, da nicht an eine Partei gebunden, im Konsens mit allen Kreisräten Wesentliches für die  Bürger der Städte und Gemeinden erreichen. Auch deshalb empfahl er den Bürgerinnen und Bürgern Armin Kroder als seinen Nachfolger, der als Mitglied der Freien Wähler Garant dafür sein wird, das Amt mit jugendlichem Schwung anzugehen, um die vielfältigen Aufgaben eines Landrates zu bewältigen.     

Armin Kroder stellte ebenso noch einmal seine Vita vor und ging kurz auch auf aktuelle Fragen ein, die sich die Bürger zur Steuerflucht einiger Millionäre oder beim   Skandal um die Bayerische Landesbank und die Verschwendung von Steuergeldern stellen. Als Landrat möchte er erster Mitarbeiter im Kreis sein und deshalb betrachtet er die Wahlveranstaltungen als „Einstellungsgespräche“ mit den rund 132000 Wählern. Armin Kroder erläuterte kompetent seine Ziele, die er mit Fleiß und Ehrgeiz angehen will. So steht für ihn auch die Bildungspolitik im Blickpunkt, die nicht nur eine Sache des Landes Bayern ist. Lehrermangel und Unterrichtsausfall haben der Freistaat zu verantworten, der Landkreis ist für die Gebäudlichkeiten zuständig und hier ist es notwendig, fortschrittliche Entwicklungskonzepte für den Schulaus- und Neubau zu entwickeln.

Als Landrat will sich Kroder weiter um den Ausbau des Personennahverkehrs mit Anbindung vieler Orte kümmern, sowie für Firmenansiedlungen, um Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. Deshalb sei für ihn die Wirtschaftsförderung auch Chefsache. Dazu braucht es einen Landrat, der etwas davon versteht und frei und unabhängig von Parteizwang ist. Vom Umweltschutz nicht nur zu reden , sondern aktiv umzusetzen, ist für ihn, schon aus seiner Verbundenheit zur Landwirtschaft, selbstverständlich. Wichtig ist ihm auch das Anliegen der Ärzte für eine flächendeckende Praxisversorgung . „Es darf nicht sein, dass ein Mensch auf dem Land an Herzinfarkt stirbt, weil der Hausarzt vor Ort fehlt und der Weg zum medizinischen Versorgungszentrum in der Großstadt zu weit ist“. Die Abfallwirtschaft wird sich in Zukunft verändern, deshalb sei auch hier der Landrat gefragt, die Entwicklungen zu beobachten und zu beeinflussen. Die Sozial- und Jugendhilfe ist der größte Aufwandsposten im Landkreisetat und deshalb bedarf es neuer Konzepte um diese Hilfe, die jeder haben soll, der sie benötigt, auch bedarfsgerecht zukommen zu lassen.  Kroder sieht sich als Anwalt aller Bürger und Bürgerinnen, die Anspruch auf faire Gleichbehandlung ohne Parteibuch haben. Mit Optimismus werde er die Aufgabe als Landrat nach seinem Motto angehen: Aufmerksam zuhören, gerecht entscheiden, überlegt handeln.

Die Zuhörer waren von seinen Argumenten mehr als überzeugt und brachten dies auch mit stehendem Applaus zum Ausdruck.  

Bezirksrat  und Kreisfraktionsführer Klaus Hähnlein dankte beiden Rednern für den großen und zeitlich aufwändigen Wahlkampf, den sie mit ihren Mitstreitern in den letzten Wochen durchgeführt haben. Und deshalb sei er zuversichtlich, dass der bisherige Freie Wähler Helmut Reich sein gewichtiges Amt an den Freien Wähler Armin Kroder übergeben kann. „  Jeder kennt Landrat Helmut Reich, jetzt kennt auch jeder im Landkreis unseren Armin Kroder !“. Und mit den herausragenden Kandidaten auf Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene werde es gelingen, dass die Freien Wähler stark aus den kommenden Wahlen hervorgehen.

 

 

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