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02.01.2008

Landrat bleiben und zwei Sitze mehr

Quelle : " Der Bote"

ALTDORF — Das Ziel am 2. März 2008 ist für die Freien Wähler im Landkreis Nürnberger Land klar definiert: „Wir bleiben Landrat und erobern zwei Kreistagssitze mehr!“ So hat es zum Auftakt des Wahlkampfs im vollbesetzten Altdorfer Sportpark Landratskandidat Armin Kroder formuliert und der derzeitige Amtsinhaber Helmut Reich pflichtet ihm bei: „Ich kann ein wohlbestelltes Haus übergeben. Das Nürnberger Land ist mit einem parteifreien Landrat nicht schlecht gefahren und so soll es bleiben.“ Da will auch Fraktionsvorsitzender Klaus Hähnlein nicht zurückstehen: „Es wäre wunderbar, wenn die Freien Wähler diese Erfolgsgeschichte fortsetzen könnten.“ Und der Kreisvorsitzende, Leinburgs 1. Bürgermeister Joachim Lang wünscht sich bei möglichst vielen im Landkreis die Einsicht, „dass Armin Kroder der beste von allen Kandidaten“ ist.

„Weil er“, so Lang „unabhängig, kompetent, ehrlich und bürgernah ist.“ Und der Kandidat selbst tut kund, „dass Landrat ganz gut zu ihm passt. Ich komme vom Land und bin akademischer Rat.“ Noch etwas hat er, so seine eigene Einschätzung, den „parteiischen Kandidaten“ voraus: „Ein parteiischer Landrat wird kaum wirklich ein Landrat für alle sein können.“ Für Kroder gibt es deswegen zur weit verbreiteten „Parteien- und Politikerverdrossenheit“ nur die Freien Wähler als Alternative, „vor allem auf kommunaler Ebene, unabhängig und sachorientiert, eine echte Bürgerbewegung“.

Von der Arbeit und den Erfolgen der zwölfjährigen Ära Reich („eine Erfolgsstory“), schwärmt er in den höchsten Tönen. Der Landkreis ist gut aufgestellt, was durch das wissenschaftliche Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) untermauert wird: im Bund auf Platz 55 von 435 und im Land Platz 26 unter 96 Landkreisen.

„Wir stehen bereits sehr weit vorne und ich fühle mich als Eingeborener in diesem Landkreis jetzt schon richtig wohl. Dafür brauch ich kein Wohlfühlprogramm.“ „Menschlichkeit und Gleichbehandlung“ schätzt er am bisherigen Amtsinhaber ganz besonders. „Mein Vorbild, in dessen Sinne ich den Landkreis weiterentwickeln möchte“, sagt er anerkennend. Als einen der größten Erfolge in der langen Liste sieht er die Krankenhauslösung.

Am entbrannten Streit über die Urheberschaft der zustande gekommenen Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg zwischen den Mitbewerbern der SPD („Dreist und unanständig“) und CSU („Haltlos und falsch“) will er sich nicht beteiligen, „denn ein fairer und sachlicher Wahlkampf ist für mich Ehrensache“. Den Schlenkerer, dass es dabei einer mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, kann er sich dann aber doch nicht verkneifen. Als Abteilungsleiter im Amt weiß er, dass der Landrat die Verhandlungen geführt hat, „wer denn sonst?“ Und das macht der Chef diesem Abend auch unmissverständlich klar: „Ich alleine hab mit meinen juristischen Staatsbeamten und dem Kämmerer die Verhandlungen geführt. Alles andere waren Zwischenberichte im Lenkungsausschuss.“ Und der einstimmig gefasste Beschluss sei, wie sich nun zeige, der einzig richtige gewesen.

„Mutig weiter“ ist angesichts der erfolgreichen Politik Reichs die Devise von Armin Kroder. „Politik muss den Menschen dienen und deswegen sehe ich das Amt des Landrats als erster Mitarbeiter des Landkreises.“ Deswegen stehen für ihn die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt, sind Gleichbehandlung, Bürgernähe und Menschlichkeit klare Vorgaben, der Freiraum für „Starke“ ebenso wichtig wie die Hilfe für „Schwache“. Kroder formuliert es so: „Wir brauchen ein offenes, freundliches Landkreisnetzwerk des Dialogs und des Miteinanders mit einem selbstbewussten Wir-Gefühl, ohne Parteienklüngel und Standesdünkel.“ Handlungsfelder dafür gibt es genügend: Kinder und Familien, Seniorinnen und Senioren, Bildung, Wirtschaft, Ausbildungs- und Arbeitsplätze, Land- und Forstwirtschaft, Handwerk, Natur, Umwelt und Tourismus, Nahverkehr, Vereine, Ehrenamt, kulturelle und soziale Einrichtungen, Sicherheit und öffentliche Ordnung.

Landratskandidat Armin Kroder wird in all diesen Bereichen im Lauf des Wahlkampfs, vor allem bei den zentralen Veranstaltungen, konkret werden. In Altdorf nennt er zwei Projekte.

„Echte“ Außenstellen des Landratsamtes will er in Altdorf und Hersbruck schaffen. Er sieht darin „ernst gemeinte Bürgernähe“, die sich leicht verwirklichen lässt.

Für das Landratsamt selbst kündigt er die Schaffung einer „Landkreisentwicklungsabteilung“ mit eigener Leitung an.

„Die Verwaltung ist besser als ihr Ruf“, lautet die Botschaft. Aber gegen Bürokratismus ist oft auch ein Landrat machtlos. Die kommt von oben. Ein Treppenwitz ist für ihn, dass nun ausgerechnet einer wie Edmund Stoiber, der selbst für die meiste Bürokratie gesorgt hat, als Entbürokratisierer bei der EU tätig ist. Er weiß, wovon er redet. „Ich kenne die Stärken und Schwächen der Behörde und die Mitarbeiter als Insider.“ Dienstleistung im richtigen Sinn sieht er als Kopfsache, mit kooperativer Führung auf Augenhöhe. Bürgernähe ist im Landratsamt kein Fremdwort. „Schon jetzt hat jeder Bürger mit seinen Anliegen Zugang zum Landrat und zu den Mitarbeitern, feste Sprechstunden wären ein Rückschritt in die Steinzeit.

“Auf die als Rednerin eingeplante stellvertretende Landesvorsitzende Marion Hälsig muss man verzichten. Sie ist auf der Autobahn bei Regensburg im Stau stecken geblieben.

So bleibt genügend Zeit für die Präsentation der Kreistagskandidaten durch den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Werner Wolter, „eine Liste, die komplett die gesamte Bevölkerungsstruktur im Landkreis abdeckt, durch die Bank Freie Wähler, ohne Parteizwang.“ „Mit dieser Mannschaft werden wir überzeugen und erfolgreiche Arbeit leisten“, schwärmt Fraktionsvorsitzender Klaus Hähnlein.

„Ein starkes Team, das für eine kompakte Mannschaftsleistung steht“, findet Spitzenkandidat Armin Kroder, der an diesem Abend nahrhafte Wahlgeschenke unters Volk bringt: Stadtwurst in Dosen aus dem elterlichen Hofladen mit der Banderole „Ihre Stimme ist mir nicht Wurst“.

Altdorfs Ortsvorsitzender und 2. Bürgermeister Dr. Hartmut Herzog bringt in seinem Grußwort den Gästen aus dem ganzen Landkreis die Wallensteinstadt nahe und für musikalische Auflockerung sorgt aus der städtischen Musikschule Andersons Percussion Group. Dass es zudem ein „zauberhafter“ Abend wird, geht auf das Konto von „Harry“ Harald Speckner aus Röthenbach, der aus seinem umfangreichen Repertoire auch für Politiker so manchen Tipp parat hat.

Lorenz Märtl

 

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