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24.08.2007

In Reichs Fußstapfen

Freude über die Nominierung: FW-Landratskandidat Armin Kroder, Landrat Helmut Reich und FW-Kreisvorsitzender Hähnlein (von links). Foto: Rüsing

 

 

Quelle : Zeitungsartikel  " Der Bote"

NÜRNBERGER LAND — Die Freien Wähler haben mit Armin Kroder offiziell ihren Landratskandidaten nominiert und damit die Riege der Bewerber um die Nachfolge von Helmut Reich (FW) vollständig gemacht. Neben dem 34-jährigen Kroder aus Neunkirchen stellen sich Norbert Reh (SPD), Norbert Dünkel (CSU) und Armin Dobbert (Grüne) zur Wahl.  

Bereits seit 2004 lief die Suche nach einem kompetenten Bewerber mit Erfolgsaussichten. „Wir waren fast schon so weit, dass wir niemanden aufstellen“, blickte Bezirksrat Klaus Hähnlein bei der Nominierungsversammlung in der Feuchter Reichswaldhalle zurück. Dann fand sich mit Armin Kroder doch noch jemand, „der die Ära Reich erfolgreich fortsetzen kann“, wie Kreisvorsitzender Joachim Lang meinte. Im April sprachen sich die Delegierten bereits für den Juristen aus, endgültig mussten nach einer Satzungsänderung aber die Mitglieder entscheiden.  

Kroder wurde nach Abitur am Hersbrucker Gymnasium, Jura-Studium in Erlangen und Referendariat im Alter von 27 Jahren Richter beim Verwaltungsgericht Regensburg. Knapp drei Jahre später wechselte er als Regierungsrat ans Landratsamt Nürnberger Land. Seit 2002 leitet er als Staatsjurist die größte Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Personennahverkehr mit zirka 70 Mitarbeitern. Er ist Mitglied in mehreren Vereinen und 2. Vorsitzender im Tennis- und im Squashclub. Außerdem unterrichtet er als Lehrer an der Altenpflegeschule Neunkirchen das Fach Recht und Verwaltung.  

Viel Lob spendete er der Arbeit von Landrat Helmut Reich. Dank dessen harter und ehrlicher Arbeit stehe das Nürnberger Land top da. Bei allen Entscheidungen seien Reich Menschlichkeit, Bürgernähe und Gleichbehandlung stets wichtig gewesen. Diesem Vorbild möchte der Neunkirchener nacheifern. Initiieren will er ein offenes Landkreisnetzwerk des Dialogs und Miteinanders. Bei regelmäßigen Treffen mit Vereinen und Verbänden solle man gemeinsam überlegen, wie man den Landkreis weiterentwickeln kann.  

Die Hauptaufgabe im Bereich Familienpolitik sieht er darin, für eine optimale Entwicklung der Kinder zu sorgen. Er kündigte an, für den Erhalt jeder Grundschule zu kämpfen. Die Hauptschulen müssen seiner Ansicht nach wieder mehr zu berufsvorbereitenden Schulen werden. Wirtschaftsförderung werde unter seiner Leitung „absolute Chefsache“ sein. Alternative und regenerative Energien sollen weiter vorangetrieben werden. Bei der Vereinsbezuschussung müsse man ein „glasklares“ Förderkonzept für freiwillige Leistungen erarbeiten.  
Besonders temperamentvoll wurde Kroder beim Thema Auflagen für Landmetzger (wir berichteten). „Ich werde nicht akzeptieren, dass sich eine Partei öffentlich als Beschützer der Land- und Forstwirtschaft aufspielt, aber gleichzeitig hinter verschlossenen Türen auf EU- und Bundesebene Gesetze mit beschließt, die die Kleinen bei uns kaputt machen.“  

Stehende Ovationen bekam Kroder von den 96 anwesenden Mitgliedern für seine engagierte Rede. Ohne Gegenstimme nominierten die Freien Wähler dann den 34-Jährigen, der in den folgenden Grußworten viel Lob bekam. „Er ist der Mann, der für diese Position prädestiniert ist“, meinte Landrat Reich.

 

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