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15.10.2007

FW nominieren Kreistagskandidaten

Quelle: "Pegnitz-Zeitung".  

"Mehr Stimmen auch ohne Reich-Bonus"
FW nominieren in Heuchling Kreistagskandidaten und wollen angreifen

HEUCHLING (mz) - Einmütig und ohne Diskussion haben die Freien Wähler ihre Kandidatenliste für die Kreistagswahl im März offiziell bestätigt. Obwohl FW-Landrat Helmut Reich nicht mehr kandidiert und so der Amtsbonus beim Stimmenfang fehlen wird, wollen die "Überparteilichen" laut Fraktionssprecher Klaus Hähnlein angreifen und sogar mehr als die bisherigen elf Sitze erobern. Anlass zu Platzierungskämpfen gab es bei der Nominierungsversammlung im Wollnersaal in Heuchling nicht mehr. So herrschte auch merklich allgemeine Zufriedenheit über das eigene öffentliche Erscheinungsbild, nicht zuletzt durch die glatte, weil einstimmige Wahl der Kandidaten und ihrer Listenplätze. Im Vorfeld war es nicht immer so, aber die Kämpfe und Debatten wurden zumindest diszipliniert intern ausgetragen.
Zum einen ging es um die schwere Frage, ob die FW einen eigenen Landratskandidaten ins Rennen schicken würde, die durch die Kür des Verwaltungsjuristen Armin Kroder als Bewerber für die Reich-Nachfolge mit ja beantwortet wurde. Zum anderen mussten die vorderen Listenplätze 2 bis 6 taktisch sinnvoll besetzt werden.

Auf den Spitzen- und Landratskandidaten Kroder, der im Fall seiner Wahl die Leitung der größten Abteilung des Landratsamtes "Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Personennahverkehr" abgeben müsste, folgt Fraktionssprecher Klaus Hähnlein, Leinburgs Bürgermeister und FW-Kreisvorsitzender Joachim Lang, der Laufer Bürgermeisterkandidat und Kreisrat Manfred Scheld, die Bürgermeister Werner Wolter (Hartenstein) und Ruth Thurner (Schwaig) als höchstplatzierte Frau. Die Listenplätze ab Rang 7 belegten die Freien Wähler strikt nach Faktoren wie der Größe des Ortsverbandes und der Wählerschaft sowie der Stimmenzahl bei der vorigen Wahl: Diese größere zweite Hälfte führt der Laufer Kreisrat Günther Zeltner an, auf den Plätzen 10 bis 13 liegen die Bürgermeisterkandidaten Robert Ilg (Hersbruck), Hans-Carl Rathjen (Röthenbach) und Oliver Unterburger (Schnaittach). Neben Wolter und Thurner rangiert erstmals auch die Laufer Nachwuchshoffnung Thomas Lang im vorderen Bereich: auf Platz 20. Mit Werner Häffner (Hersbruck), Peter Vetter (Neunkirchen) und Hans-Ludwig Eschenbacher (Lauf) treten drei Kreisräte nicht mehr an. 

Vorsitzender Joachim Lang freute sich über die einhellige Zustimmung zu der Liste mit Kandidaten aus verschiedensten Berufszweigen, die eine "sachliche und bürgernahe Politik" garantierten. Sie ermöglichten es, die "erfolgreiche" elfjährige Amtszeit Helmut Reichs in dessen Sinne fortzusetzen - erneut mit einem FW-Landrat, der aber, um wirklich eine Chance zu haben, noch viel bekannter werden muss. Lang und Hähnlein in einer mitreißenden Rede schworen die eigenen Reihen ein, alles dafür zu tun, dass der erst einmal verlorene Amtsbonus sich nicht im Wahlergebnis niederschlägt und am Ende sogar mehr Bürger den Freien Wählern ihre Stimme geben.


Der von Lang als "Mannschaftskapitän" vorgestellte Kroder betonte in seiner Rede die Bodenständigkeit in der Tradition Helmut Reichs, in der er stehe.
"Wir brauchen keinen Managertyp im Landratsamt", sagte der Neunkirchener, sondern einen Fachmann, der zugleich - trotz allen Kampfes und Ärgers - jederzeit für die Bürger da sei. Es gehe nicht um große Entwürfe und parteipolitische Ideale, sondern um konkrete Arbeit im Sinne der Bürger. Landrat Reich bescheinigte ihm entsprechend die notwendige fachliche Qualifikation als Leiter seiner größten Abteilung, in der sich der "ausgezeichnete, zielgerichtete und entscheidungsfreudige Analytiker" gerade auch im Problemmanagement bewährt habe. "Er ist ein Trumpf in unserer Hand, der stechen wird", warb der Amtsinhaber für den Sohn der Kreisrätin Ingrid Kroder, die wieder kandidiert (Platz 18).

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