Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Zur Überraschung der Freien Wähler Kreisfraktion [mehr]

FW zur Milchpreiskrise...[mehr]

Kreisklausur der Fraktion

Klausurtagung der Kreistagsfraktion der FREIEN WÄHLER im Nürnberger Land [mehr]

Neuer Vorstand gewählt...[mehr]

Freie Wähler Kreistagsfraktion besucht das Herrmann-Kessler-Stift...mehr

Freie Wähler Kreistagsfraktion im Nürnberger Land besucht die generalsanierte Johannes-Scharrer-Realschule in Hersbruck.....mehr

Soziales und Finanzen im Blick - Kreistagsfraktion besucht Rummelsberg mehr

Junge Freie Wähler Nürnberger Land gegründet....[mehr]

Zu den Seiten des Bezirksverbandes gelangen sie hier.  Link

Seiteninhalt

02.11.2007

Besuch in Röthenbach

Diehl steht zu Standort Röthenbach

Freie Wähler besuchen einen der großen Arbeitgeber im Landkreis

Im Rahmen ihres Betriebsbesichtungsprogramms machte die Kreistagsfraktion der Freien Wähler Station bei der Fa. Diehl in Röthenbach.  Angeführt wurde die Gruppe von Landrat Helmut Reich und dem Sprecher der FW-Kreistagsfraktion Bezirksrat Klaus Hähnlein, auf dessen Initiative der Besuch auch zu Stande kam. Die Gelegenheit zur Information aus erster Hand nutzten neben FW-Landratskandidaten Regierungsrat Armin Kroder auch die Bürgermeister der Gemeinden Leinburg und Schwaig, Joachim Lang und Ruth Thurner, sowie der Röthenbacher Bürgermeisterkandidat  Hans-Carl Rathjen und die Stadträte Peter Güntert und Joachim Fichtner.

Nach Begrüßung durch den Bereichsvorstand Rainer Wehn und Peter Meier am Eingang, nahm man im Konferenzraum platz. Zunächst wurde die Firmengruppe Diehl vorgestellt. Mit einem für 2007 erwarteten Umsatz von ca. 2,2 Mrd. Euro und rund 11.000, Mitarbeitern spielt das 1902 gegründete Familienunternehmen in der Topliga der deutschen Wirtschaft. Selbst im MDAX börsennotierte Unternehmen wie KUKA – früher IWKA – und Krones hatten 2006 weniger Umsatz und – bei uns bekannter –PUMA hatte mit 2,37 Mrd. Euro nur unwesentlich mehr. Um die Herausforderungen der globalisierten Welt meistern zu können, hat das Unternehmen Standorte rund um die Welt. Dies diene letztlich auch dem Standort Röthenbach, zu dem sich die Familie Diehl ausdrücklich bekenne, so Dipl. Kfm Wehn. Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe lassen daran keinen Zweifel. 120.000 Tonnen Metallhalbzeuge werden jährlich ausgeliefert. Die Personalaufwendungen für die 1.100 Mitarbeiter (1/10 des Gesamtkonzerns!) von Diehl Metall in Röthenbach betragen 70 Mio. Euro. Sorgen bereiten Wehn die steigenden Energie- und Rohstoffpreise. Energie mache immerhin 35% der Wertschöpfungskosten in der ersten Stufe der Halbzeugfertigung aus. Bei einem jährlichen Stromverbrauch von 106 GigaWh bedeutet jeder Cent Preiserhöhung eine Million Euro an zusätzlichen Kosten. Zum Vergleich: Der Verkauf der Stadtwerke Röthenbach an private Haushalte betrug 2006 20 GigaWh. Auch der Gaseinsatz ist mit ca. 98 GigaWh für die Produktion und Wärmeerzeugung immens. Kritisch äußerte sich Wehn zu den Energie- und Rohstoffmärkten. Auch wenn durch die erhöhte Nachfrage , wie beispielsweise aus China und Indien , ein Preisanstieg durchaus nachvollziehbar ist, seien die Preise durch die Aktivitäten von Finanzjongleuren nach oben verzerrt. Fast noch schlimmer sei die Volatilität, die durch derartige Marktteilnehmer ausgelöst wird. Preissprünge von hunderten von US-$ für eine Tonne Kupfer von heute auf morgen, machen jede seriöse Kalkulation unmöglich und damit für jeden Kaufmann zum Problem. Beim anschließenden Rundgang durch das Betriebsgelände, konnten sich die Teilnehmer ein Bild von der industriellen Fertigung machen.

Ausdrücklich gelobt wurde die Zusammenarbeit mit dem Landratsamt, was Landrat Reich erfreute. Tue er doch alles um den Wirtschaftsstandort Nürnberger Land zu stärken. Ebenfalls beeindruckt vom Unternehmen, versprach FW Landratskandidat Armin Kroder, dass sich, hieran auch unter seiner Führung nichts ändern werde. Ein fruchtbares Zusammenwirken von Politik und Wirtschaft zu Wohle aller, stehe auch auf seiner Agenda ganz oben.

Zum Seitenanfang