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28. Juli 2011
Sind die Freien Wähler reif für die Bundespolitik?
Unter diesem Motto stand in Ansbach eine Veranstaltung der Freien Wähler Stadtverband Ansbach und Kreisverband Ansbach. Dr. Paul Kupser und MdL Prof. Bauer konnten hierfür den Landes- und Bundesvorsitzenden der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, gewinnen. Aiwanger referierte zum Thema Freie Wähler und Bundestag vor vollem Saal. Schlüssig legte er dar, dass viele Probleme in den Kommunen mit Entscheidungen aus Berlin zusammenhängen. Außerdem sei der Zeitpunkt 2013 günstig, da die Bundestagswahlen mit den Landtagswahlen zeitlich in einem engen Zusammenhang stehen werden. Eine Trend-Abstimmung am Schluss der Veranstaltung zeigte ganz deutlich, dass Aiwanger seine Anhänger von der Richtigkeit des Auftritts auf Bundesebene überzeugt hatte. Nahezu einstimmig signalisierten ihm die Anwesenden ihr Einverständnis.
In der anschließenden Diskussion stellte er sich allen möglichen Fragen von kommunalen über landestypischen bis hin zu bundesweiten Fragen. Auch auf die aktuelle Bildungspolitik ging Aiwanger kurz ein. Dr. Kupser forderte in diesem Zusammenhang eine Abkehr von der Gottstein`schen Position, die immer noch an der längst überkommenen Dreigliedrigkeit festhält und damit der bildungspolitische Glaubwürdigkeit einen Bärendienst erweist. Aiwanger machte die Anwesenden darauf aufmerksam, dass sich ja durch die Positionierung des mittelfränkischen Arbeitskreises Bildung durchaus auch auf Landesebene Bewegung in Sachen Bildungspolitik abzeichne. Insgesamt ein rundum gelungener Abend resümierten die Anwesenden.
Paul Kupser

- Gespannt lauschen die rund 50 Zuhörer den Worten Aiwangers



