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27.04.2010

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Die Freien Wähler Abenberg e.V. wurden am 11.1.1979 gegründet.

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Auswertung der Flyer-Aktion zum Thema PVA rund um Abenberg

Die Quote der Rückmeldungen der Flyer-Aktion zum Thema "Freiflächen-PVA rund um Abenberg" war überwältigend.

Offensichtlich haben die Freien Wähler Abenberg mit ihrer Aufklärungs- und Befragungsaktion die Bürgerinnen und Bürger für ihre persönliche Stellungnahme gewinnen können.

Mit einem Klick auf die nebenstehende Tabelle können Sie sich selbst eine Meinung von der derzeitigen Stimmunglage machen. Betroffen waren die Ortsteile Ebersbach, Kapsdorf und Obersteinbach.


Bürgerversammlung zum Thema PVA

Am Donnerstag, den 22.4.10 um 19.30 Uhr fand in der Aula der Grund- und Hauptschule Abenberg eine Bürgerversammlung statt. Die Stadt Abenberg hatte die Ortsteile - allen voran Ebersbach, Kapsdorf und Obersteinbach - eingeladen.

Einziger Tagesordnungspunkt war:

Thema:

Informationsveranstaltung der Stadt Abenberg  für die geplanten Freiflächenphotovoltaikanlagen bei Kapsdorf und Ebersbach

Schwabacher Tagblatt vom Samstag, 24.04.2010 zur Bürgerversammlung

09.04.2010

FW-Flyer sorgt für Aufklärung: Ausmaße der PVA rund um Abenberg - passender Artikel im Schwabacher Tagblatt



PVA rund um Abenberg

Ihre Stadträte der Freien Wähler möchten Sie heute über ein wichtiges Thema informieren.


In Kapsdorf, Ebersbach und Obersteinbach sollen in Kürze 4 Freiflächenphotovoltaik Anlagen (PVA) in Ortsrandnähe entstehen. 

Im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit möchten wir Sie gerne informieren und  Sie um Ihre Meinung zu dem Thema zu bitten. 

Die Nutzung alternativer Energiequellen wie hier die Sonnenenergie als ein Zukunftsthema ist für uns alle wichtig. Dennoch sollte die Standortfrage für Energieparks in der Nähe von bewohnten Ortsschaften  den betroffenen Anliegern bewusst sein. 

Die Anlage in Kapsdorf soll etwa 5 ha groß werden (ca. 10 Fußballfelder),  in Ebersbach ca. 12,3 ha (ca. 24 Fußballfelder), Obersteinbach ca. 3 ha (ca. 6 Fußballfelder), und alle werden voraussichtlich 25 - 30 Jahre dort Bestand haben. 

Wir fragen Sie:  Wollen Sie diese Freiflächenphotovoltaik Anlagen in Ihrem Dorf?
Als Grundlage zur weiteren Entscheidung des Stadtrates Abenberg brauchen wir Ihre Meinung als direkt Betroffener. Wir wollen nicht über die Köpfe unserer betroffenen Mitbürger hinweg entscheiden.

Bitte geben Sie uns Ihr Stimmungsbild mit für unsere Entscheidung.  Mit einer Gesamtfläche mehr als 20 ha wird sich die Landschaft zwischen Kapsdorf und Ebersbach, sowie in Obersteinach nachhaltig verändern. 

Wenn Sie daran noch etwas ändern wollen, müssen Sie jetzt handeln.

Wir wollen Sie dabei im Stadtrat Abenberg unterstützen. 


Jahreshauptversammlung: Wechsel an der Spitze der Freien Wähler Abenberg

Eugen Börschlein  jun. übernimmt das Amt des Vorsitzenden des Ortsvereins der Freien Wähler Abenberg von Anton Friedrich

Abenberg (si);   Eugen Börschlein jun. ist in der letzten Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden der Freien Wähler Abenberg einstimmig gewählt worden.  Er folgt damit dem Erbe seines Vaters  Eugen Börschlein, sen., der von 1975 bis 2001 an der Spitze der Freien Wähler in Abenberg  stand und als langjähriger Stadtrat und Kreisrat maßgeblich an der kommunalen  Politik von Gemeinde und Kreis mitgewirkt hat.

In seiner Rede sprach Anton Friedrich, Stadtrat der Freien Wähler in Abenberg,  von einer ehrvollen, aber auch schweren Bürde des Vorsitzenden.  Es sei nicht immer leicht gewesen, neue Mitglieder zu werben, die für kommunale Politik  Verantwortung  tragen und Mitmenschen  begeistern möchten. Dennoch waren es schöne, gehaltvolle Jahre.  Er erinnerte an das 25 jährige Jubiläum der Freien Wähler 2001 in der Dorfscheune in  Kleinabenberg sowie an das 30 jährige Jubiläum in Abenberg 2006.  2001 noch spät dazu gestoßen zur Kommunalwahl  im März 2002, kam Friedrich  als Letzter auf Platz 20 der kommunalen Listenplätze.  Er wurde ermuntert und unterstützt von seinem Vorgänger  im Amt Dr. Stefan Singer, der als Fraktionssprecher den Vorsitz 2004 an ihn abgab zur eigenen Entlastung und zum frischen Neubeginn einer engagierten Vorstandschaft.  Den steilen Aufstieg von Platz 20 auf Platz 1 nutzte Friedrich zur Stabilisierung der Wählergemeinschaft vor Ort sowie zur eigenen Positionierung als Bürgermeisterkandidat 2008. Seit März 2008 ist  Anton Friedrich selbst in Amt und Würde als Stadtrat  und hat erkannt, wie schwierig  politischer Konsensus  im Gremium sein kann.  „ Aber ich bleibe Euch erhalten und setze mich weiterhin für die Belange der Gemeinde ein“, so sein abschließendes Statement. Besonders stolz sei man, dass man 2008 mit Dr. Stefan Singer den ersten und bislang einzigen Landtagskandidaten der Freien Wähler Abenberg stellen konnte.

Eugen Börschlein bedankte sich für das Vertrauen für das neue Amt. Er werde im Sinne und Andenken seines Vaters und Großvaters die neue Aufgabe sehr ernst nehmen und freue sich auf die neue Verantwortung.  Trotz seiner weiteren 13 Ehrenämter sehe er sich hier in der Pflicht. Erste Neuerungen sollen regelmäßige Treffs  sein von Vereinsmitgliedern mit den Stadträten sein zur besseren Abstimmung in der politischen Meinungsgebung.

Fraktionssprecher Dr. Stefan Singer stellte in seiner Zusammenschau die wichtigsten politischen Entscheidungen des vorangegangen Jahres  vor. War 2009 noch ein Rekordhaushaltsjahr mit vielen  bedeutsamen Investitionen, so wird 2010 im Zuge der Finanzkrise ein sehr schwieriges Jahr werden.  „ Wir werden uns auf Einschnitte in vielen Bereichen einstellen müssen“, so sein Credo und es wird nicht immer leicht sein, von gewohnten Positionen Abstand zu nehmen.  Uneinigkeit im Stadtrat gäbe es in der Nutzung von Freiflächen Photovoltaik anlagen. Geplant seien 4 Anlagen in Kapsdorf, Ebersbach und Obersteinbach. Hier müsse erst noch im Rahmen der Anhörung von Belangen der Bürger, dieselben besser informiert werden.  Er schlug vor, einen Informationsflyer an alle Haushalte der betroffenen Dörfer zu verteilen, um die Bewohner  erst einmal über das tatsächliche Ausmaß und den Umfang der geplanten Maßnahmen zu informieren. „ Wir wollen nicht über die Köpfe unserer direkt betroffenen Mitbürger entscheiden. „  Bei geplanten 20h Flächenverbrauch mit einer Standdauer von  25- 30 Jahren  und einschneidenden Veränderungen im Landschaftsbild hätten die Bürger ein Recht darauf, besser informiert zu werden und sich direkter in die Entscheidung des Stadtrates einzuklinken, meinte er.  

Im Rahmen der Neuwahl des Vorstandes kam es zu folgenden Wahlergebnissen: 

2. Vorsitzende Martina Domeier, Kapsdorf, 3. Vorsitzende  Hans Heinrich, Abenberg, Schriftführer Helga Bumm, Wassermungenau , Kassier Alexander Urmoneit, Ebersbach, Kassenrevisorin Annegret Heinrich, Abenberg.

 1._Vorstand    

2._Vorstand  

3._Vorstand       Schriftführer  Kassier   

Eugen

Börschlein

Martina

Domeier

Hans Heinrich  . . . .  .  .  .    und

Helga

Bumm 

Alexander

Urmoneit