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Aktuelles

Straßenausbau: Wiederkehrende Beiträge bald auch im Landkreis Augsburg?

Kreisräte der FREIEN WÄHLER haben sich im pfälzischen Pirmasens über ein Erfolgsmodell informiert.

Unsere Kandidaten für die Bundestagswahl

finden Sie unter www.7-schwaben-fuer-berlin.de.

SOMMERFEST

Sonntag, 20. August 2017

Stadelbräu Adelsried

Energiewende vorantreiben

Mit Bezug zur Sitzung des Umwelt- und Energieausschusses des Landkreises Augsburg am 22.05.2017 in der bifa Umweltinstitut GmbH in Augsburg-Lechhausen fordern die Freien Wähler ein beherzteres Vorgehen bei der Energiewende im Landkreis.

Bundestagswahl

Dr. Markus Brem einstimmig zum schwäbischen Spitzenkandidat zur Bundestagswahl gewählt.

ÖPNV-Tarifgipfel

Drei Zonen sind genug: Parteifreie im AVV-Tarifgebiet machen sich für ländlichen Raum und regionalen Mittelstand stark und initiieren einen ÖPNV-Gipfel.

Klausurtagung FW Schwaben

Teilnahme an der Bundestagswahl beschlossen.

Aktuelle Pressemitteilungen

zu den politischen Themen im Landkreis Augsburg finden Sie hier.

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Lokale Energiewende gefordert

24.5.2017

Freie Wähler fordern mehr Engagement in der lokalen Energiewende

Ziele des Kyoto-Protokolls sowie bundesdeutschen internationale Verpflichtungen nicht haltbar

 

Mit Bezug zur vergangenen Sitzung des Umwelt- und Energieausschusses des Landkreises Augsburg am 22.05.2017 in der bifa Umweltinstitut GmbH in Augsburg-Lechhausen fordern die Freien Wähler ein beherzteres Vorgehen bei der Energiewende im Landkreis. Das Klimaschutz-Team des Landkreises unter der professionellen Leitung von Margit Spöttle hat in der Sitzung einen ausführlichen Tätigkeits- und Projektbericht für das Kalenderjahr 2016 sowie einen Ausblick für 2017 gegeben. Gegenstand des Berichts waren im Wesentlichen Marketingmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit, öffentlichkeitswirksame Einzelaktionen, die laufende Bürgerberatung, die Aktualisierung der Klimaschutz-Homepage des Landkreises sowie Vortrags- und Referententätigkeiten.

Für die Freien Wähler im Kreistag sind diese Maßnahme wichtige Bausteine des Klimaschutzkonzepts des Landkreises. Dennoch sind für die Parteifreien diese lediglich beratenden und öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen eindeutig zu wenig. Hierzu der Bundestagskandidat Dr. Markus Brem, der zusammen mit den FW-Kreisräten Kreisrat Robert Steppich und Peter Kraus im Ausschuss sitzt: „Beratung ist erforderlich, aber noch wichtiger sind mutige Entscheidungen. Der Landkreis könnte beispielhaft und systematisch für das Kreisgebiet Investitionsentscheidungen hin zu einer echten Energiewende treffen, um damit seinen Beitrag zur Erreichung der Kyoto-Ziele der CO2-Reduktion im Landkreis zu leisten. Wenn der Landkreis es ernst meint, muss er jetzt die Entscheidung für oder gegen regenerative Energien im Kontext des Paul-Klee-Gymnasiums treffen, für oder gegen den Erhalt der Biomasseversorgung am Klinikum Augsburg – zukünftig ja Universitätsklinikum mit vielen hundert zusätzlichen Arbeitsplätzen und tausenden zusätzlicher Menschen – treffen. Jetzt ist hierfür die Zeit. Aber ein Blick auf die Tagesordnung der Sitzung am 22.05. sowie des Sitzungsplanes für 2017 zeigt, dass keine ernsthafte Bereitschaft da ist, solche Fragestellungen ernsthaft politisch zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen. Die Beerdigung der Kreisenergiewerke spricht Bände.“

Tatsächlich kann beobachtet werden, dass im Landkreis nur wenige Gemeinden und auch der Landkreis selbst keine signifikanten investiven Maßnahmen im Bereich der regenerativen Energieversorgung der eigenen Gebäude plant bzw. umsetzt, obwohl allen Fachpolitikern klar ist, dass im Bereich der Gebäude der größte Hebel zur Erreichung der Kyoto-Ziele vorliegt. Hierzu Robert Steppich, der im westlichen Landkreis mehrere Biomasseheizungen mit Holzhackschnitzel aus den westlichen Wäldern versorgt: „Die aktuelle Energiegewinnung aus den fossilen Brennstoffen Erdöl, Erdgas und Kohle verursacht einen erheblichen Beitrag zu den heutigen CO2-Emissionen und damit zur Klimaerwärmung; das könnte aber durch intelligente Investitions-, Beschaffungs- und Ausschreibungspolitik vermieden werden. Denn ohne regenerative Energieträger schaffen wir die CO2-Reduktionsziele nicht, geschweige denn, dass wir unseren lokalen Wertschöpfungskreisläufen damit was Gutes tun.“

Fraktionsvorsitzender Fabian Mehring unterstützt die Ausschussmitglieder seiner Fraktion und fordert von der Landkreisspitze, aber auch von den Gemeinden ein klares Bekenntnis zur lokalen Energiewende: „Diese Wertschöpfung muss in unseren Dörfern und Gemeinden bleiben. Wir dürfen den aktuell günstigen Energiepreis bei fossilen Energieträgern nicht mit einer langfristigen Lösung für eine zukunftsfähige Energiepolitik verwechseln. Das Einschläfern der Kreisenergiewerke ist ein Beispiel dafür, in welche falsche Richtung die Kommunalpolitik sich hier entwickelt hat. Kommende Generationen werden es büßen.“