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Aktuelles

Straßenausbau: Wiederkehrende Beiträge bald auch im Landkreis Augsburg?

Kreisräte der FREIEN WÄHLER haben sich im pfälzischen Pirmasens über ein Erfolgsmodell informiert.

Unsere Kandidaten für die Bundestagswahl

finden Sie unter www.7-schwaben-fuer-berlin.de.

SOMMERFEST

Sonntag, 20. August 2017

Stadelbräu Adelsried

Energiewende vorantreiben

Mit Bezug zur Sitzung des Umwelt- und Energieausschusses des Landkreises Augsburg am 22.05.2017 in der bifa Umweltinstitut GmbH in Augsburg-Lechhausen fordern die Freien Wähler ein beherzteres Vorgehen bei der Energiewende im Landkreis.

Bundestagswahl

Dr. Markus Brem einstimmig zum schwäbischen Spitzenkandidat zur Bundestagswahl gewählt.

ÖPNV-Tarifgipfel

Drei Zonen sind genug: Parteifreie im AVV-Tarifgebiet machen sich für ländlichen Raum und regionalen Mittelstand stark und initiieren einen ÖPNV-Gipfel.

Klausurtagung FW Schwaben

Teilnahme an der Bundestagswahl beschlossen.

Aktuelle Pressemitteilungen

zu den politischen Themen im Landkreis Augsburg finden Sie hier.

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Gemeinsame Fraktionssitzung Gersthofen

19.7.2016

Gemeinsame Fraktionssitzung: Freie Wähler kämpfen fürs Gymnasium und die Straßenbahn

FW-Kreistagsfraktion im Dialog mit den Stadträten aus Gersthofen

 

Zu einer gemeinsamen Fraktionssitzung haben sich am vergangenen Dienstag die Kreisräte der Freien Wähler im Landkreis Augsburg und die Mitglieder der FW-Stadtratsfraktion in Gersthofen getroffen. Im Mittelpunkt der Beratungen standen dabei vornehmlich zwei übergeordnete Themen: Die Sanierung des Paul-Klee-Gymnasiums und die Bestrebungen um einen Anschluss des Zentrums der Ballonstadt an das Augsburger Straßenbahnnetz.

Als positiv bewerteten die Kreis- und Stadträte in diesem Zusammenhang den Erfolg ihrer Bemühungen, die avisierte Sanierung des längst an seiner Kapazitätsgrenze angelangten Gymnasiums zu beschleunigen. Im Kreistag hatten die Parteifreien im Jahr 2014 eigens den Haushalt abgelehnt, weil sie mit weiteren Verzögerungen im Hinblick auf das Paul-Klee-Gymnasium nicht einverstanden waren. In der Folge wird nun doch versucht, das Projekt noch in dieser Wahlperiode anzugehen. „Unsere Kooperationsvereinbarung mit der CSU aus der letzten Wahlperiode sah vor, dass heute längst die Bagger rollen müssten. Weil ganze Schülergenerationen unterdessen in Containern unterrichtet werden müssen war es richtig, auf einen Neubau in der fernen Zukunft zu verzichten und eine schnellstmögliche Sanierung einzufordern“, konstatiert FW-Fraktionschef Dr. Markus Brem.

Als eine „besondere Herausforderung“ bezeichnete Gersthofens Bürgermeister Michael Wörle die Frage, wie der Schulbetrieb während der Baumaßnahmen aufrecht erhalten werden kann. Ein Ausweichen in die Mittelschule, das die Freien Wähler schon vor Jahren vorgeschlagen hatten, kommt hierbei mittlerweile nicht mehr in Frage. „Das wäre dann sinnvoll gewesen, wenn beide Maßnahmen in einem zeitlichen Zusammenhang gestanden hätten. Weil sich die Sanierung unseres Gymnasiums so lange verzögert hat, geht das nun aber nicht mehr“, erklärte Wörle. Für „Unsinn“ hält FW-Fraktionsvize Fabian Mehring vor diesem Hintergrund Überlegungen, das Gymnasium zeitweise vollends in eine andere Stadt zu verlagern. „Die Liegenschaften in Neusäß benötigen wir vollumfänglich, um 24 Klassen mit schulpflichtigen Asylbewerbern zu beschulen. In Gersthofen werden wir deshalb um die Errichtung einer teuren Containerschule als Übergangslösung nicht herumkommen. Spätestens jetzt rächt sich, dass die neue Kreistagsmehrheit vom ursprünglich vereinbarten Zeitplan abgerückt ist“, so Mehring.

Erfreulichere Nachrichten hatte indes der FW-Heimatabgeordnete Johann Häusler zur Straßenbahn mitgebracht. Wie Häusler erklärte, hat sich das Landesparlament in einer brandaktuellen Beschlussfassung dafür ausgesprochen, künftig auch solche Straßenbahnprojekte als vollumfänglich förderfähig zu erachten, die über keinen eigenen Gleiskörper verfügen. „Damit hat sich die Ausgangssituation für die Stadt Gersthofen fundamental verändert. Wir sollten deshalb nun mit Nachdruck darauf hinwirken, dass die Straßenbahn ins Stadtgebiet von Gersthofen kommt“, so Häusler, der im Verkehrsausschuss des Landtags sitzt.

Eine Nachricht, die auch die Gersthofener Stadträte und ihr Bürgermeister mit Freude zur Kenntnis nahmen. Gemeinsam wollen die Freien Wähler im Stadtrat und Kreistag sich deshalb mit Nachdruck für das Projekt einsetzen. Der erste Schritt auf dem Weg zur Straßenbahn soll in einer Machbarkeitsstudie bestehen, die die Parteifreien im Stadtrat von Gersthofen erwirken wollen.