Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Straßenausbau: Wiederkehrende Beiträge bald auch im Landkreis Augsburg?

Kreisräte der FREIEN WÄHLER haben sich im pfälzischen Pirmasens über ein Erfolgsmodell informiert.

Unsere Kandidaten für die Bundestagswahl

finden Sie unter www.7-schwaben-fuer-berlin.de.

SOMMERFEST

Sonntag, 20. August 2017

Stadelbräu Adelsried

Energiewende vorantreiben

Mit Bezug zur Sitzung des Umwelt- und Energieausschusses des Landkreises Augsburg am 22.05.2017 in der bifa Umweltinstitut GmbH in Augsburg-Lechhausen fordern die Freien Wähler ein beherzteres Vorgehen bei der Energiewende im Landkreis.

Bundestagswahl

Dr. Markus Brem einstimmig zum schwäbischen Spitzenkandidat zur Bundestagswahl gewählt.

ÖPNV-Tarifgipfel

Drei Zonen sind genug: Parteifreie im AVV-Tarifgebiet machen sich für ländlichen Raum und regionalen Mittelstand stark und initiieren einen ÖPNV-Gipfel.

Klausurtagung FW Schwaben

Teilnahme an der Bundestagswahl beschlossen.

Aktuelle Pressemitteilungen

zu den politischen Themen im Landkreis Augsburg finden Sie hier.

Seiteninhalt

Gymnasium für Meitingen?

7.12.2015

Schulpolitik im Landkreis: Ein Gymnasium für Meitingen?

BRE-Studie: Angesicht der jüngsten Bedarfsprognose werfen die FREIE WÄHLER eine neue Idee in den Ring

 

Mit Blick auf die festgefahrene kreispolitischen Debatte darüber, ob und wann das dringend sanierungsbedürftige Gersthofer Paul-Klee-Gymnasium generalsaniert oder neu gebaut werden soll, bringen die FREIEN WÄHLER im Landkreis eine neue Überlegung auf den Tisch. Im Lichte der jüngsten Erkenntnisse aus dem Schul- und Kulturausschuss des Kreistags, wo eine aktuelle Studie zur Schülerbedarfsentwicklung vorgestellt worden war (die Augsburger Allgemeine berichtete), haben sich dabei Überlegungen konkretisiert, die Königsbrunns ehemaliges Stadtoberhaupt Ludwig Fröhlich kürzlich erstmalig geäußert hatte.

 

Geht es nach den Parteifreien im Landkreis Augsburg, sollte demnach im Kontext der Neubau- oder Sanierungsfrage in Gersthofen geprüft werden, ob der Raumnot am Gersthofener Gymnasium, wo schon seit vielen Jahren zahlreiche Klassen wegen Raumnot in Containern unterrichtet werden müssen und nunmehr fünf weitere Containerklassen entstehen sollen, durch eine Außenstelle des Gymnasiums in Meitingen abgeholfen werden könnte. Mittelfristig könnte im Gegenzug auch der lang gehegte Wunsch der Stadt Gersthofen nach einer Realschule in Erfüllung gehen, indem die laut Prognose des Büros für Räumliche Entwicklung (BRE) stark steigenden Nachfrage nach dieser Schulart im Gegenzug über eine vollwertige Außenstelle der Meitinger Schuleinrichtung am Standort Gersthofen abgefangen wird. „So könnte eine Win-Win-Situation entstehen, indem in Gersthofen mit einer Nutzung von Klassenzimmern am Schulstandort Meitingen schnell eine zielgerichtete und kostengünstige Sanierung auf dem bestehenden Areal durchgeführt werden könnte. Dabei würde die kostengünstigere Sanierung noch interessanter werden und vor allem schnell umsetzbar sein. Die Neubauvariante, welche gemäß aktueller Überlegungen seitens des Landratsamtes erst im Jahr 2023 fertig wäre, könnte damit ad acta gelegt werden. Sowohl in Meitingen als auch in Gersthofen wären auf diese Weise mittelfristig alle wesentlichen Schularten vor Ort“, findet FW-Kreischef Dr. Markus Brem.

 

Im gleichen Zuge könnte für das Lech- und Schmuttertal im nördlichen Landkreis ein „historischer Traum in Erfüllung gehen“, sagt FW-Fraktionsvize Fabian Mehring. Mehring: „Aus einschlägigen Gutachten zu Pendlerstrukturen und dem Einzelhandel sowie aus dem Landesentwicklungsplan der bayerischen Staatsregierung geht gleichermaßen hervor, dass die Kommunen im Lech- und Schmuttertal um das Mittelzentrum Meitingen längst einen schlagkräftigen Wirtschaftsraum abbilden, der weitgehend auf eigenen Füßen stehen kann. Während die Menschen nicht nur ihre Arbeitsstellen, sondern längst alles vor Ort finden, was sie zum Leben brauchen, müssen unsere Kinder noch immer in die Städte um Augsburg oder den Landkreis Dillingen fahren um ein Gymnasium zu besuchen. Wenn es tatsächlich gelingen würde, auch diese Schulart im Landkreisnorden anzubieten, wäre das ein enormer Gewinn für unsere Heimat“, hofft Mehring.

 

Noch weiter geht indes Kreisrat Ludwig Fröhlich, der die Etablierung einer Gymnasium-Außenstelle für „die logische Konsequenz einer stimmigen Bildungspolitik im Landkreis“ hält. Mit den Schulen in Gersthofen, Neusäß, Diedorf und Königsbrunn seien der Westen, die Mitte und der Landkreissüden gut versorgt. Lediglich im Landkreisnorden seien die Schüler gezwungen weite Wege auf sich zu nehmen oder sogar den Landkreis zu verlassen, um das Abitur zu machen. „In einem Flächenlandkreis mit über 70 Kilometer Längenausdehnung und dem Prädikat Bildungslandkreis ist es unsere Aufgabe im gesamten Kreisgebiet einen flächendeckenden Zugang zu allen Bildungseinrichtungen sicherzustellen. Was dazu noch fehlt ist insbesondere eine FOS im südlichen Landkreis und ein Gymnasialstandort im Norden, um den prognostizierten Trends zum zweiten Bildungsweg über die Real Schule und dem neunjährigen Gymnasium gerecht werden zu können“, so Fröhlich.

 

Der Kreisvorsitzende Brem kann sich vor diesem Hintergrund insbesondere für die denkbaren Synergien begeistern, die von einer Meitinger Außenstelle auf das Gersthofer Gymnasium resultieren könnten. „Wenn Schüler aus Meitingen jeden Morgen nach Gersthofen fahren um in Containern unterrichtet zu werden, weil sie dort keinen Platz haben, hätte es natürlich Charme, wenn diese gleich in Meitingen beschult werden könnten. Das wäre ein Gewinn für das Lechtal, denn dieses Modell würde zeitgleich die angespannte Situation in Gersthofen entschärfen und eine zeitnahe und finanzierbare Generalsanierung in Gersthofen möglich machen würde, an deren Ende auch das Angebot einer Realschule am Standort Gersthofen stehen könnte. Somit könnten nämlich Gersthofer Realschüler am Standort unterrichtet werden. Wir sollten die Schulstandorte einschließlich der Infra- und Transportstrukturen bei solchen Einzelfällen noch effizienter nutzen lassen“, so der Kreispolitiker.