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AK Gesundheit

Freie Wähler fordern vierte Reinigungsstufe in Klärsystemen

Die beiden AK Gesundheit und Umwelt tagten gemeinsam in Greding.

Eine Arbeitsgemeinschaft aus Umwelt- und Gesundheitsarbeitskreis des FREIE WÄHLER Landesverbandes stellte sich erneut dem Thema Antibiotikaresistenzen. Steigende Rückstände von Antibiotika und viele weitere Arzneimittel und Chemikalien im Abwasser geben beiden Arbeitskreisen Anlass zum Handeln.

Die Teilnehmer des Arbeitstreffens wurden von Bürgermeister Manfred Peischl im Rathaus in Greding herzlich willkommen geheißen. Annette Walter-Kilian, Vorsitzende des Arbeitskreises
Gesundheit/Pflege der FREIEN WÄHLER begrüßte neben vielen Mitstreitern aus dem Bereich Gesundheit und Umwelt auch die Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Peter Bauer und Benno Zierer. Die Vorsitzende erklärte anhand einer Faktensammlung des Arbeitskreises Gesundheit, dass durch die Rückstände von Arzneimitteln und vieler weiterer organischer und anorganischer Schadstoffrückstände im Abwasser bereits Spuren und auch Schäden an Fischen nachgewiesen wurden. Eine Ursache für die steigenden Rückstände ist eine Neuregelung in der Arzneimittelentsorgung.

Die Einführung einer 4. Reinigungsstufe in unsere Klärsysteme ist daher schnellstens notwendig. Es gilt inzwischen als nachgewiesen, dass durch die zusätzliche Reinigungsstufe mittels Aktivkohlefilter und/oder Besprudelung mit Ozon viele dieser Rückstände eliminiert werden können.

Zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung fordern beide Arbeitsgruppen der FREIEN WÄHLER eine schnelle Umsetzung eines bundeseinheitlichen Reinigungsverfahrens unseres Abwassers, im Hinblick auf die 4. Reinigungsstufe. Hier dürfen keinesfalls Mehrkosten eine Argumentation dagegen sein. Diese Kosten sind schon wegen des deutschen und europäischen Vorsorgeschutzprinzips zur Risiko- und Gefahrenvorsorge der Bevölkerung von Bund und Ländern zu übernehmen.

Zusätzlich fordern die FREIEN WÄHLER Facharbeitskreise bundeseinheitliche Entsorgungsregeln von Arzneimitteln. Die Entsorgungswege müssen sichergestellt sein, und dies möglichst europaeinheitlich. Arzneimittel dürfen nicht in Spüle oder Toilette entsorgt werden. Sofern eine Müllverbrennung gewährleistet ist, müssen diese im Restmüll entsorgt werden.


Tagesordnung und Einladung für die nächste Sitzung am 18. Februar 2017 in Greding

TOP 1: Begrüßung
TOP 2: Antibiotikaresistenzen - Verknüpfung mit AK Umwelt
TOP 3: Probleme durch unterschiedlich regionale Koordination der psychosozialen Betreuung in Krisen-Interventionsteams 
TOP 4: Arzneimittel-Versorgungsstärkungsgesetz (AMVSG)
TOP 5: Heil- und Hilfsmittelversorgungsstärkungsgesetz
TOP 6: Pflegestärkungsgesetz
TOP 7: Duftstoffe
TOP 8: Bericht aus dem Landtag
TOP 9: Sonstiges und Termine

Anmeldung unter:

Annette Walter-Kilian
Vorsitzende AK Gesundheit/Pflege
FREIE WÄHLER Landesverband Bayern,

stellv. Vorsitzende
Bundesfachausschuss Gesundheit
FREIE WÄHLER Bundesvereinigung,

Reichardtstr. 1
84028 Landshut

Mobil: +49(0)1739312728
e-Mail: annette_walterkilian@web.de
oder Annette.Walter-Kilian@t-online.de


FREIE WÄHLER arbeiten mit Hochdruck gegen resistente Keime

Die Mitglieder des AK Gesundheit bei Ihrer Sitzung in Landshut.

Obwohl momentan im Bayerischen Landtag ein hoher Arbeitsaufwand der Flüchtlingspolitik geschuldet ist, konnten viele Abgeordnete der Freien Wähler Fraktion der Einladung von Annette Walter-Kilian zu einem bereichsübergreifenden Arbeitstreffen, mit dem Thema "Kampf gegen resistente Keime" nach Landshut folgen. Bürgermeister Erwin Schneck (FW) begrüßte die Freien Wähler aus den Bereichen Gesundheit, Landwirtschaft, Umwelt, Verbraucherschutz und Ernährung.

Ein informativer Bericht vom Gesundheitsarbeitskreis zur bedrohlichen Lage durch Antibiotikaresistenzen aus Sicht der Weltgesundheitsbehörde WHO und ausführliche Informationen eines mikrobiologisch ausgebildeten Veterinärs lagen vor. Diese Informationen halfen den Fachteilnehmern und Landtagsabgeordneten (MdL Dr. Karl Vetter, MdL Dr. Peter Bauer, MdL Dr. Leopold Herz, MdL Benno Zierer und MdL Nikolaus Kraus) gemeinsame Wege zu finden den Kampf gegen resistente Keime aufzunehmen und Lösungen zu erarbeiten.

Durch die Verknüpfung der betroffenen Bereiche Gesundheit, Landwirtschaft und Umwelt übernehmen die Freien Wähler eine Vorbildfunktion. "Nur dadurch lassen sich wichtige gemeinsame Ergebnisse und vor allem Fortschritte im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen erzielen", so die Vorsitzende der Versammlung Annette Walter-Kilian. Und dies gelang den Teilnehmern, die zum Ende der Sitzung ein Ergebnis besonders hervorheben:

TTIP verhindern, denn der in den USA erlaubte Einsatz von Hormonen und Antibiotika zur Wachstumsförderung schwächt den Verbraucherschutz und gefährdet die Gesundheit von Mensch und Tier!

Die Durchsetzung von Screening-Maßnahmen und bakteriologischen Tests, die von den Krankenkassen bezahlt werden müssen, die Schaffung von bundeseinheitlichen Hygienevorschriften besonders bezogen auf alle Keimresistenzen, eine gesunde Tierhaltung, die Antibiotikaeinsatz reduziert und eine bessere Information der Bevölkerung und der Politik für alle betroffenen Bereiche waren nur einige gemeinsame Strategien, welche die Versammlung erarbeiten konnte.

"Wer heute nicht handelt, kann morgen nicht mehr heilen" das Motto der WHO machen sich die Freien Wähler Arbeitsgruppen zur Pflicht und arbeiten künftig verstärkt daran die Ergebnisse dieser Sitzung umzusetzen.


Resistente Keime und MRSA müssen politisch mit Hochdruck bekämpft werden

Der AK zu Gast in Greding

Der Fachausschuss Gesundheit und Pflege des Freien Wähler Landesverbandes hielt seine Arbeitssitzung, die unter dem Motto "der Patient im Mittelpunkt" stand, dieses Mal in Greding ab. Mitstreiter in diesem Arbeitskreis sind auch MdL Dr. Karl Vetter (gesundheitspolitischer Sprecher der Freien Wähler Fraktion) und MdL Dr. Peter Bauer (pflegepolitischer Sprecher der Freien Wähler Fraktion). Die Hauptthemen dieser Sitzung waren "resistente Keime und MRSA" und das neue Pflegestärkungsgesetz II.

Das Thema "MRSA" hatten sich die AK Mitstreiter, die aus vielen Teilen Bayerns angereist sind, bereits vor 2 Jahren auf die Agenda gesetzt. "Wir nehmen die Sorgen und Ängste der Bürger ernst und kümmern uns intensiv um zielführende Lösungen in dieser Problematik…" teilte die Vorsitzende aus Landshut Annette Walter-Kilian mit. Der AK empfiehlt ein bayernweites, noch besser ein bundesweites MRSA-Screening in allen Krankenhäusern, nach dem "KRINKO"-Modell (= MRSA-Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes), um einen deutlichen Anfang im Kampf gegen Antibiotikaresistenzen zu setzen.

Die Aufarbeitung des aktuellen Themas "Pflegestärkungsgesetz II", welches vor kurzem vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegt wurde, war ein weiterer Tagespunkt der gesundheitspolitischen Sitzung. Eine AK- Mitstreiterin aus Greding, im Fachausschuss auf den Bereich Pflege spezialisiert, erklärte die Neuerungen und wies auf mögliche praktische Probleme in diesem Gesetz hin. Da die Finanzierung der Pflege durch das neue Gesetz in Zukunft nicht gesichert ist, schlägt der AK vor einen Solidaritätszuschlag für die Pflege umzusetzen und ausschließlich dafür zu verwenden.


Ansprechpartner AK Gesundheit

Frau Annette Walter-Kilian

Vorsitzende AK Gesundheit

Reichardtstraße 1
84028 Landshut

Tel.: 0173/9312728

E-Mail: Annette.Walter-Kilian@t-online.de

 

Dr. Karl Vetter, MdL

Ansprechpartner Landtag - gesundheitspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion

Altenstadter Straße 1
93413 Cham

Telefon: +49 (0) 9971 - 85510

E-Mail: sekretariat@dr-karl-vetter.de